Rückstoßmuster: warum der Rückstoß nicht zufällig ist

Die meisten nehmen an, die Waffe steige zufällig. Wäre das so, könnte niemand den Rückstoß kontrollieren — weder Sie noch eine Software.

Es stimmt aber nicht. In praktisch jedem ernsthaften Shooter folgt der Rückstoß einem vordefinierten Muster.

Wie ein Muster aufgebaut ist

Der Entwickler schreibt für jede Waffe eine Tabelle: wie weit Schuss 1 nach oben und zur Seite geht, dann Schuss 2, bis zum Ende des Magazins. Diese Tabelle ist für alle Spieler identisch.

  • Anfangsanstieg: Die ersten Schüsse gehen fast senkrecht nach oben und bewegen sich am schnellsten.
  • Horizontale Drift: Nach einigen Schüssen beginnt das Muster zu kippen.
  • Plateau: Spät im Magazin flacht der Anstieg ab, die Streuung wächst.

Der Haken: kontrollierter Zufall

Manche Spiele legen einen kleinen Zufallsversatz über das feste Muster. Die Gesamtform bleibt gleich, aber einzelne Kugeln können ein paar Prozent daneben landen.

Genau deshalb kann kein No-Recoil-Werkzeug perfekt sein, und genau deshalb bieten gute Werkzeuge eine „Variation" an.

Ein Muster selbst lernen

  1. Gehen Sie auf eine Übungsrange und stellen Sie sich nah an eine Wand.
  2. Leeren Sie ein volles Magazin, ohne die Maus zu bewegen.
  3. Sehen Sie sich die Form der Einschüsse an. Das ist das Muster.
  4. Schießen Sie erneut und führen Sie die Maus genau entlang der Umkehrung.

Zehn Minuten pro Waffe machen einen sichtbaren Unterschied. Wenn Sie es ohne Installation spüren wollen, simuliert der Trainer auf unserer Startseite dasselbe im Browser.

Warum das für die Einstellung zählt

Wenn Sie wissen, dass das Muster einer MP5 kurz und schnell und das einer AK lang und driftend ist, überrascht es nicht mehr, dass eine feste Zahl nicht beiden dienen kann. Bauen Sie ein eigenes Profil pro Waffe.

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