No Recoil, Aimbot und Wallhack: die echten Unterschiede

Alle drei landen meist unter einem Wort — „Cheaten". Technisch sind es drei verschiedene Aufgaben, und wichtiger noch: drei verschiedene Risikostufen.

Wallhack: Spielspeicher lesen

Ein Wallhack muss wissen, wo der Gegner ist. Diese Information liegt an genau einer Stelle: im Speicher des Spiels. Also muss er sich an den Spielprozess hängen und ihn lesen.

Genau darauf achten Anti-Cheat-Systeme. Jeder Versuch, ein Handle auf den Spielprozess zu öffnen, ist ein lautes Signal.

Aimbot: Speicher lesen plus Fadenkreuz steuern

Ein Aimbot tut all das und geht weiter: Er liest die Koordinaten des Gegners und zieht Ihr Fadenkreuz darauf. Er trägt also das technische Risiko des Wallhacks plus ein zweites — unmenschliche Bewegung.

Ein menschliches Fadenkreuz zittert, schießt leicht über das Ziel hinaus und korrigiert. Das eines Aimbots ist flach und sofort. Selbst wenn die technische Erkennung versagt, verrät ihn diese Signatur bei der manuellen Prüfung einer Meldung.

No Recoil: nur Mausbewegung

No Recoil braucht nichts davon. Es muss nicht wissen, wo der Gegner ist. Es muss nur wissen, welche Waffe Sie halten und wie deren Muster aussieht — und das weiß es vorab, nicht aus dem Spielspeicher.

Nebeneinander

 No RecoilAimbotWallhack
Hängt sich an den SpielprozessNeinJaJa
Liest SpielspeicherNeinJaJa
Ändert SpieldateienNeinMeist neinMeist nein
VorteilWaffenkontrolleZielenInformation
Im Replay sichtbarGeringHochHoch

Ist No Recoil also sicher?

Nein, und wer etwas anderes behauptet, übertreibt. Geringeres Risiko ist nicht dasselbe wie kein Risiko.

Die Angriffsfläche liegt woanders: beim Verhalten. Ist Ihre Salve in jedem Kampf perfekt flach, fällt das auf und wird gemeldet. Genau deshalb schlägt eine vernünftige Einstellung eine maximale. Mehr dazu im Artikel zur Erkennung.

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